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10.12.2010 Johnny Degenkolb und Jan Talavasek treffen sich in Kalifornien

Johnny und Jan bei Specialized in Morgan Hill

John Degenkolb (Profifahrer HTC HIGHROAD) wird im naechsten Jahr auf Specialized Raedern seine Wettkaempfe bestreiten.
Das komplette HTC Team ist derzeit zum Traininscamp im Californien und hat 3 Tage bei Specialized in Morgan Hill verbracht.
Die Fahrer wurden auf das Material eingestellt, Interviews, Fernsehen, Teampraesentationen etc.
Auch die enge Zusammenarbeit der Fahrer mit dem Entwicklungsteam hier vor Ort ist wichtig um sicherzustellen dass die Fahrer das bestmoeglichste Material bekommen und das dieses Feedback auch in die Serie einfliessen um den Kunden an dieser Kooperation mitprofitieren zu lassen. (from riders for riders!)
Dabei kam es auch auf ein nettes Zusammentreffen zweier Weissenburger!
Ich, Jan, bin seit 6 Jahren hier und mitlerweile fuer einen grossen Teil der Entwicklung zustaendig. Natuerlich ist die Freude bei mir gross gewesen zu hoeren dass John auf unseren Produkten die naechste Saison fahren wird.
Dass John dann auch noch nach Morgan Hill kam war natuerlich um so besser. Wir konnten ueber die gemeinsame Radheimat quatschen sowie wertvolle Eindruecke vom Profi zum Entwicklungsteam tauschen.
Scheint dass die Radsporthochburg Weissenburg internationale Aussmasse angenommen hat.

Wir sind beide stolz auf unsere Heimat!

Liebe Gruesse von John und Jan aus dem verregnetem Califonia!

Frohe Weihnachten & fahrt alle mehr Rad!


John/Jan

Anbei ein Bild von gestern Abend. Nicht ganz scharf und zu dunkel, aber der Fotograf (Bert Grapsch) hatte schon ein paar Glaesser Wein ...


















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09.11.2010 John Degenkolb «Radsportler des Monats»

John Degenkolb «Radsportler des Monats»


Hagen (rad-net) - John Degenkolb vom Thüringer Energie Team hat nach dem Gewinn der Silbermedaille bei der U23-Straßenweltmeisterschaft in Australien und den Gewinn der U23-Rad-Bundesliga die Abstimmung zum «Radsportler des Monats» gewonnen. In der Wahl der Besucher von «rad-net» setzte sich Degenkolb deutlich vor der Kunstradsportlerin Corinna Hein vom SKV Mörfelden und den Deutschen Radballmeistern Florian und Felix Blümmel vom RC 1911 Langenselbold durch. Platz vier ging an David Schnabel (RV Adler 1921 Soden), Platz fünf an Jasha Sütterlin (RSV Edelweiß Achkarren).

«Schön! Das ist eine Überraschung. Diese Auszeichnung zu erhalten und damit in der Liste der «Radsportler des Monats» zu erscheinen ist eine tolle Sache», freute sich der Erfurter der im kommenden Jahr beim Team HTC Highroad fährt und vor zehn Tagen wieder mit dem Wintertraining begonnen hat. «Beim Wintertraining wird sich jetzt erstmal nicht viel ändern. Ich bleibe in Erfurt und nutze auch weiter die Strukturen. Das erste Teamtreffen und Trainingslager haben wir dann am 5. Dezember in Kalifornien. Ich bin gespannt was mich erwartet und freue mich auch darauf, dass neue Team kennen zu lernen und meine geplanten Einsätze zu erfahren. Im Moment gehe ich davon aus das ich im Februar mein erstes Rennen fahren werde", erzählt der 21-Jährige im Gespräch mit «rad-net». Vorher ist aber noch Party angesagt. Am kommenden Samstag will der U23-Vizeweltmeister noch einmal mit Freunden, Bekannten und Weggefährten feiern. «Das soll noch einmal ein schöner Saisonabschluss werden und ich will mich damit auch bei allen bedanken, die mich dabei unterstützt haben meine Erfolge zu erzielen», so Degenkolb.











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01.10.2010 Johnny Degenkolb wird Vize-Weltmeister U23 in Melbourne(Australien)

John Degenkolb wird Vizeweltmeister

Melbourne (rad-net) - John Degenkolb hat im Weltmeisterschaftsrennen der U23 die Silbermedaille gewonnen. Der 21-jährige Deutsche unterlag nach 4:01:23 Stunden im Sprint eines noch 45-köpfigen Feldes nur dem Australier Michael Matthews. Der dritte Platz wurde gleich zweimal vergeben, da der US-Amerikaner Taylor Phinney und Guillaume Boivin auf gleicher Höhe die Ziellinie überquerten.

«Ich hätte schon gerne gewonnen, bin aber mit Platz zwei super zufrieden», sagte Degenkolb, der einen beherzten Sprint gefahren war, direkt nach dem Rennen. «Das war eine exzellente Vorstellung. Alle sind sehr stark gefahren», jubelte Bundestrainer Patrick Moster, nachdem Michel Koch (Cottbus), David Hesselbarth (Rosenheim), Philipp Ries (Herbolzheim) und Maximilian May (Erfurt) mit einer starken Mannschaftsleistung ihrem Kapitän John Degenkolb den Weg zur Medaille geebnet hatten. «Wir hatten alle Szenarien mehrmals durchgesprochen und alle im Team haben ihren Part umgesetzt. John hat das dann phänomenal vollendet. Heute Abend werden auf jeden Fall etwas feiern. Das haben sich alle Beteiligten verdient», so Moster weiter.

Auch BDR-Vizepräsident Udo Sprenger war begeistert: «Degenkolb ist super gefahren und musste den Spurt eröffnen, da er sonst zugefahren worden wäre. Schade, dass er nicht gewinnen konnte, das war eine ganz starke Leistung von ihm und dem ganzen Team», so Sprenger.

«Das ist ein unglaubliches Ergebnis: In vier Rennen vier Medaillen. Das nähert sich ja schon dem WM-Ergebnis von Varese 2008, bei dem wir fünf Medaillen geholt haben. Wir sind mehr als zufrieden und es kommen ja auch noch zwei Rennen, bei denen wir sehr gut aufgestellt sind. Der Kurs ist zwar schwer, aber man sieht, dass doch größere Gruppen ankommen können, das kommt uns entgegen», so Sprenger, der zuversichtlich den nächsten Rennen entgegensieht.

Mit der Silbermedaille krönte Degenkolb eine herausragende U23-Saison. Der gebürtige Geraer hatte sich 2010 bereits den deutschen Meistertitel, den Gesamtsieg bei der Thüringen-Rundfahrt sowie mehrere Etappensiege bei bedeutenden internationalen Rundfahrten wie der Tour de l'Avenir sichern können. Degenkolb gewann nun mit dem zweiten Platz von Geelong nach Bronze 2008 bereits sein zweites WM-Edelmetall. Es war dabei der würdige Abschluss seiner U23-Karriere - Degenkolb hat einen Vertrag bei HTC-Columbia unterschrieben. «Ich hoffe, Silber ist ein gutes Omen für die bevorstehende Profi-Karriere», sagte Degenkolb in Geelong.

Auch der Weltmeister kehrt der U23 den Rücken, Michael Matthews wird Profi bei Rabobank. «Ich stand schon unter Druck. Aber dann habe ich mir gesagt, die müssen mich schlagen, nicht ich sie», sagte der 20 Jahre alte Lokalmatador, der in diesem Jahr mit Etappensiegen bei der Ringerike-Rundfahrt in Norwegen und als Ozeanienmeister auf sich aufmerksam gemacht hat. «Aber ohne die Mannschaft hätte ich meinen Traum nicht verwirklichen können. Sie waren das ganze Rennen für mich da.»










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Bericht im WT


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12.09.2010 Triathlon-WM in Budapest: WM und Vize-WM-Titel für Karl-Heinz Oberhuber

Drei WM-Medaillen für Weißenburg

Karl-Heinz Oberhuber und Andreas Kübler holten in Budapest Gold, Silber und Bronze
DIETFURT/ELLINGEN - Als Ausdauersportler und Triathleten sind Karl-Heinz Oberhuber und Andreas Kübler seit vielen Jahren aktiv und auch sehr erfolgreich. Jetzt haben der Dietfurter und der Ellinger weitere Glanzlichter gesetzt und insgesamt drei Medaillen – Gold, Silber und Bronze – bei der Weltmeisterschaft in Ungarn geholt.

In Budapest starteten Kübler und Oberhuber im „Team Germany“, das aus 110 Teilnehmern bestand. Kübler (Eintracht Kattenhochstatt) belegte bei den Behindertensportlern in der Klasse 4 der Paratriathleten den dritten Platz und gewann damit die Bronzemedaille. Bei Oberhuber (RC Germania Weißenburg), der in der Altersklasse M55 antrat, waren es gleich zwei Medaillen: Gold in der Disziplin „Sprint“ und Silber beim „Aquathlon“.
Beide erfahrene Triathleten waren trotz widriger äußerer Bedingungen mit heftigem Regen mit ihren Leistungen rundum zufrieden. Immerhin hatten sie einen beachtlichen Anteil am fünften Platz der deutschen Mannschaft im Medaillenspiegel und ihre Namen tauchten beispielsweise neben Profis wie dem WM-Zweiten Steffen Justus auf. Auch schwärmten Oberhuber und Kübler von der „tollen Atmos-phäre und dem internationalen Flair“ der Großveranstaltung. Rund 3000 Teilnehmer kamen nicht nur aus ganz Europa, sondern auch aus Australien, den Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada in der ungarischen Hauptstadt zusammen.

Für Oberhuber waren die Plätze eins und zwei bei der WM 2010 in 25 Jahren Triathlon mit circa 250 Wettkämpfen der bislang größte internationale Erfolg. Er dürfte mit seinen zwei Medaillen in der M55 auch der einzige Athlet gewesen sein, der doppeltes Edelmetall auf die rund 800 Kilometer weite Heimreise mitnehmen konnte. Der Dietfurter ging gut vorbereitet in die Wettbewerbe. Bei einem zweiwöchigen Urlaub in Kroatien hatte er Schwimmen, Radfahren und Laufen optimal trainieren können.
Auch das Zeitfahrtraining im Vorfeld der WM mit Vereinskamerad Walter Köbler machte sich bezahlt. Zum Aquathlon meldete sich Oberhuber auf Anraten von Teamchef Reinhold Humbold als Formtest an – ohne große Ambitionen, da Schwimmen nicht unbedingt zu seinen Stärken zählt. Es lief jedoch besser als gedacht. Oberhuber kam nach 1000 Meter Schwimmen (bei 15 Grad im Donaunebenarm) nach 17:32 Minuten als Fünfter aus dem Wasser und arbeitete sich dann im 2500-Meter-Lauf mit einer Zeit von 9:13 Minuten auf den zweiten Platz. Das bedeutete die Vizeweltmeisterschaft in der AK 55. Die deutsche Mannschaft kam beim Aquathlon insgesamt auf eine Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille.

Sicherer Vorsprung

Aus Zeitgründen hatte sich Karl-Heinz Oberhuber für den samstäglichen Triathlon-Sprint (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen) entschieden, denn am Sonntag musste er aus familiären Gründen schon wieder zurück sein. Doch die Entscheidung entpuppte sich als ausgeprochen glücklich, denn schon im Schwimmen lag Oberhuber mit 11:55 Minuten und Platz fünf hervorragend im Rennen. Nach einem schnellen Wechsel konnte sich der Dietfurter – er ist auch Organisator des Landkreislaufes – auf dem Radkurs mit der absolut besten Zeit von 29:41 Minuten (Schnitt: 41 km/h) um zwei Minuten von der Konkurrenz absetzen.
Und diesen Vorsprung ließ sich Oberhuber nicht mehr nehmen. Nach 19:49 im Laufen war er mit einer Gesamtzeit von 1:06:35 Stunden als erster am Ziel auf dem Rooseveltplatz in der Budapester Innenstadt. Umso größer war dann die Enttäuschung als auf der Ergebnisliste zunächst Platz zwei erschien. Es stellte sich heraus, dass ein Mitkonkurrent, der zur Mitte des Rennens bereits acht Minuten zurücklag, sich irgendwie ins Ziel geschummelt hatte. Nach einem Protest wurde dieser von der Internationalen Triathlon Union umgehend disqualifiziert und Karl-Heinz Oberhuber war Weltmeister. In den Altersklassen 50 und 55 waren insgesamt 110 Athleten am Start.










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Der Bericht des WT als PDF

12.09.2010 Genthin: Anna Knauer wird Deutsche Meisterin im Zeitfahren U17 weiblich

Anna wird in Genthin Deutsche Meisterin im Einzelzeitfahren über 10 Kilometer

Genthin (rad-net) - Anna Knauer vom RC Germania Weißenburg hat sich in Genthin den Titel der Deutschen Meisterin im Zeitfahren der weiblichen Jugend gesichert. Die 15-jährige Radsportlerin aus Schernfeld gewann nach zehn Kilometern und 14:32,36 Minuten mit knapp 5 Sekunden Vorsprung auf Gudrun Stock vom RC Die Schwalben München sowie mit 6,4 Sekunden vor der Deutschen Straßenmeisterin Ann-Leonie Wiechmann vom RSC Hildesheim.

Nur noch drei Starterinnen standen hinter Anna auf der Startrampe als sie auf die schnurgerade, zehn Kilometer lange Strecke ging. Mit dem Ziel, den Titel zu holen, kurbelte Anna kontrolliert und teilte sich ihre Kräfte perfekt ein. Die engen Kurven auf der abschließenden Schleife durch die Altstadt konnte Anna ohne Probleme meistern.
Gudrun Stock, Mannschaftskollegin des Bayernkaders, hatte bis zur Zielankunft von Anna die Bestzeit inne. Das Zittern dauerte nur noch wenige Augenblicke, bis der Titelgewinn sicher stand. Denn auch Ann-Leonie Wiechmann konnte nicht mehr am Doppelsieg der Bayern rütteln.

 














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20.08.2010 - 22.08.2010 Anna Knauer gewinnt wieder bei der Internationalen Kids-Tour in Berlin

ANNA HAT WIEDER GEWONNEN
Berlin - die Int. Kids-Tour "Zum Dritten"

Text von Anna Knauer:

"Am Freitag, den 20.08. startete ich zum vierten und nun auch zum letzten Mal bei der 18. Internationalen Kids-Tour in Berlin. Diese fand dieses Jahr mit Rekordbeteiligung von insgesamt 273 Startern aus 10 Nationen (u.a. Russland, Estland, Griechenland, Slowenien, Italien, Belgien, Niederlande) statt. Allein in der U15 starteten 151 Fahrerinnen und Fahrer.

Zur ersten Etappe ging es standesgemäß zum Zeitfahren am Kronprinzessinnenweg in Grunewald. Im Gegensatz zu den letzten Jahren meinte es das Wetter auch mit den letzten Startern gut. Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen erwarteten uns am Start der 7,5 km langen Strecke. Als ich erfuhr, dass die vor mir startende Fahrerin nicht angereist war, wusste ich, dass ich ganz auf mich allein gestellt war. Alle Sorgen waren allerdings umsonst. Gleich zu Beginn merkte ich, dass ich dieses Mal viel besser mit der Strecke zurecht kam, als noch in den vergangenen Jahren. Meine Zeit im Ziel bestätigte dies: Mit 11:23min war ich 12 Sekunden schneller als die von mir angestrebte Zeit. Im Endergebnis war ich dann 28. und mit 14 Sekunden Vorsprung bestes Mädchen.

Auf der zweiten Etappe am Wannsee konnte ich mich ständig an der Spitze des Feldes aufhalten. In der vierten von sechs Runden schaffte ich es sogar, mich bei einer Sprintwertung vorne zu zeigen. Als 4. blieb mir aber eine Zeitgutschrift von einer Sekunde nur knapp verwehrt. In der letzten Runde konnten sich vier Fahrer vom Feld absetzen – darunter auch ein bayerischer Fahrer, sodass wir keine Nachführarbeit leisten mussten. Im Sprint um Platz 5 konnte ich Manuel Porzner so in Position bringen, dass er sich diesen mit großem Vorsprung sicherte und das gelbe Trikot überziehen durfte. Ich behauptete mein pinkes Führungstrikot und ging beruhigt in die dritte Etappe.

Das änderte sich allerdings schon nach wenigen Runden. Das Rennen war in diesem Jahr um einiges schneller als erwartet. Ich kämpfte 20 Runden ums Überleben, überquerte dann aber als Siegerin der Mädchenwertung die Ziellinie. Anstrengung und Freude zugleich trieben mir die Tränen in die Augen, die ich letztendlich nicht mehr zurückhalten konnte.

Das Abschneiden der gesamten Bayernmannschaft konnte sich sehen lassen:
Der Gesamtsieg durch Manuel Porzner aus Ansbach und der 2. Platz in der Mannschaftswertung durch das Team Franken-BayernII krönte unsere Teilnahme. Gudrun Stock belegte in der Mädchenwertung den 3. Platz.

Das Lob von unserem Trainer Hans Schleicher, ,,Das ist ein Ergebnis wie zu Degenkolbs Zeiten“, machte uns natürlich doppelt stolz.

Leider war diese Kids-Tour die letzte Rundfahrt mit Hans, dem ich persönlich sehr viel zu verdanken habe und dem dem ich mich hiermit recht herzlich bedanken möchte."


 










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06.08.2010 bis 07.08.2010 Vier Bayerische Meistertitel für Anna Knauer auf der Bahn in Niederpöring

Vier Bayerische Meistertitel für Anna Knauer auf der Bahn in Niederpöring

Bis zehn Kilometer vor Niederpöring, Niederbayern, war wegen Dauerregens sehr zweifelhaft, ob die Bayerische Meisterschaft auf der Betonbahn überhaupt durchgeführt werden kann. Doch Petrus hatte zumindest am letzten Freitag Einsehen mit den Veranstaltern und hielt diesen kleinen Fleck Bayerns trocken. Dieses Geschenk ließ sich Anna Knauer nicht nehmen.

Bereits bei den 2000 Metern Einerverfolgung ließ sie als amtierende Deutsche Meisterin ihren Konkurrentinnen keine Chance und gewann sicher in 2:49 Minuten. Nur die wiedererstarkte Ramona Weiß (RSG Augsburg) konnte sich der Siegerzeit annähern. Platz drei belegte Lisa Lechner (RLSCHolzkirchen ). Anna sicherte sich damit an diesem Tag ihren ersten Bayerischen Titel.

Im Sogenannten Fliegerrennen über 200 Meter wurde Anna mit einer Zeit von 13:62 Sekunden. die Hürden sehr hoch. Hinter ihr qualifizierten sich Gudrun Stock (Schwalben München), Lisa Lechner und wiederum Ramona Weiß für die Finalläufe.

Um eine nochmalige Anreise zu sparen wurde das 500-Meter Zeitfahren noch an diesem Tag eingeschoben. Hier machte sich das Training hinsichtlich der wichtigen Startphase bezahlt. Anna konnte ohne Wackler Fahrt aufnehmen, hielt sauber die Spur an der schwarzen Linie und überquerte wiederum als Schnellste die Ziellinie.

Viel Zeit zum Erholen blieb den Fahrerinnen nach dem kräfteraubenden Programm nicht. Es stand das Punktefahren über 36 Runden an. Zusätzlich gab der Modus, mit Wertung in jeder dritten Runde, eine schnelle Fahrweise vor. Anna hat in der Vergangenheit gelernt, sich taktisch gut zu verhalten. Im Gegensatz zu früheren Bahnrennen verstand sie es andere in die Führungsposition zu manövrieren. Zu den ersten fünf Wertungen beschleunigte sie jeweils 200 Meter vor dem Ziel, überholte ihre Konkurrentinnen und setzte sich in der Zielkurve auf die Innenbahn. Mit leichtem Vorsprung sicherte sie sich die ersten Punkte. Zur Hälfte des Rennens konnte sich Anna zusammen mit Lisa Lechner und Sophie Mangertseder (U15w - Rottaler RSV ) vom Feld absetzen. Anna schüttelte auch diese beiden ab und holte sich mit 53 von 55 erreichbaren Punkten den Sieg.

Unter Flutlicht starteten die Fahrerinnen zu den Finalläufen des Fliegerrennens. Auch hier ließ Anna nichts anbrennen und gab keiner Konkurrentin den Hauch einer Chance. Im einsetzenden Nieselregen beendete Anna auch das letzte Rennen des Tages als Siegerin.

Mit vier Titeln an einem langen Nachmittag bleibt Anna in dieser Saison auf der Erfolgswelle. Die nächsten großen Ziele sind wieder die Internationale Kids-Tour in Berlin und die Deutsche Meisterschaft im Einzelzeitfahren.


 











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25.07.2010 2. Bayerische Bergmeisterschaft am Sudelfeld

Bayerische Bergmeisterschaft

Mit gemischten Gefühlen fuhren alle in Richtung Start. Bereits bei der Streckenbesichtigung fehlten den U17ern die Worte. So fuhren Max S., Max B. und Andreas zum Start in Brannenburg. Fast 15 km und extrem harte 800 Höhenmeter lagen vor ihnen.

Manuel Kress und Anna Knauer hatten "nur" 3 km und 280 HM zu bewältigen. Dass dieser Berg-Sprint nicht unbeding leicht wird, wussten beide. Wegen der ausgegebenen Renntaktik ließ sich Manuel von den schnell startenden Konkurrenten nicht beeinflussen. Ruhig ging er in die erste Steigung und kurbelte unverdrossen. Einen nach dem anderen konnte er überholen und schielte fünfhundert Meter vor dem Ziel sogar auf einen Podestplatz. Manuel erreichte das Ziel als hervorragender Vierter.

Anna Knauer setzte sich von Anfang an an die Spitze. In diesem Jahr wollte sie das Rennen bestimmen und konterte alle Angriffe von Gudrun Stock. Kurz nach der 1000Meter-Marke forcierte sie das Tempo, dass ihre Verfolgerin abreißen lassen musste. Ihren Vorsprung baute sie aus und holte sich den bayer. Titel der "Bergmeisterin".

Zu diesem Zeitpunkt warteten alle bereits auf die Mannschaftskollegen. Überlegen siegte wiedereinmal Julian Schulze (RV Sturmvogel München). Kurz nach ihm folgten Florian Nowak und Lukas Meiler (TSV Oberammergau). Dass mit wenigen Metern Abstand bereits Max Schwarz hinter Fabian Schormair (Aichach) auftauchte, überraschte alle. Max kann unheimlich stolz auf seinen fünften Platz bei der Bergmeisterschaft sein.

Max Bittl (Platz 21) und Andreas Obermeier (Platz 26) konnten auf dieser Strecke ebenfalls tolle Ergebnisse einfahren. Das im Vorfeld ausgegebene Motto "Jeder der ankommt ist sein eigener Meister" darf bei diesem Rennen als Auszeichnung verstanden werden.


24.07.2010 Vaterstettener Rad-Kriterium - Bayerische Meisterschaft Kriterium Männer, Frauen u. Juniorinnen

Platz 1 - 3 - 9 - 10 - im verregneten Vaterstetten

Zu einem erfolgreichen Rennwochenende starteten die Jugendlichen des RCG.
Bereits am Freitag ging es in das bayer. Voralpenland um sich richtig auf die Bayer. Berg-Meisterschaft am Sonntag vorzubereiten.
Zur Vorbelastung sollte das Kriterium in Vaterstetten dienen. Dass alle dort die richtige Motivation schöpfen konnten, vermutete im Vorfeld niemand.

Im Rennen der U15m startete auch die weibl. U17. Anna Knauer sprintete hinter Manuel Porzner (RSG Ansbach) bei allen Wertungen auf Platz zwei und siegte so souverän in ihrer Klasse.
Manuel Kress hielt sich stark im Hauptfeld und belegte abschließend den 9ten Platz.

U17 mit drei Fahrern vom RCG. Max Schwarz zeigte seine Stärke als er wiedereinmal die Flucht nach vorne ergriff. Mit Robin Schreiner (Concordia Karbach) drehte er Runde um Runde um auf den vor ihnen fahrenden Robert Krause (RSC Ingolstadt) aufzufahren. In diesem Dreierduell distanzierten sie das Feld, sodass diese die Verfolgung aufgaben. Logische Folge war die Überrundung und somit die Sicherung der ersten Plätze. Max machte wiedereinmal die Arbeit, ein anderer holte jeweils die Punkte bei den Wertungen. Für Max Schwarz aber ein super Ergebnis.
Max Bittl wollte diesmal zumindest mit dem Hauptfeld ankommen. Im ersten Kriterium kämpfte er bravourös und behauptete sich im Feld. Bei der Zielankunft fand er die richtige Lücke, holte sich seine ersten Punkte und platzierte sich auf Rang zehn.
Andreas Obermeier kam ebenfalls mit dem Hauptfeld an, konnte aber nicht mehr punkten. Auch für ihn war es die erste Erfahrung in einem größeren Fahrerfeld bei einem Kriterium.


18.07.2010 Ingolstädter Straßenpreis

Ingolstädter Straßenpreis

Fast ein Heimrennen und damit alljährlich besondere Motivation für alle Sportler des RCG. In drei Altersklassen von U15 bis Senioren drei waren die schwarz-rot-gelben Trikots zu sehen.

Manuel Kress zeigte seine aufsteigende Form und kämpfte auf den zwei anspruchsvollen Runden gut. Dass die Kraft am Ende für einen der vorderen Plätze nicht reichen würde war ihm bewusst. Mit Platz 13 kann er aber auf die kommenden Aufgaben selbstbewusst nach vorne schauen.

Max Schwarz musste sich in einem Rennen beweisen, in dem keiner einen Ausreißer zulassen, aber auch niemand richtig Tempo machen wollte. Versuchte jemand wegzufahren, wurde die Lücke mit höchstem Tempo zugefahren. Daraufhin ließen alle die Füße hängen und es wurde gebummelt. So ging das Ganze fast bis zum Ende. Die Rennleitung drohte sogar mit Streichung der Preisgelder. Max selbst versuchte zweimal weg zu kommen, berichtete aber später, dass das Rennen trotz allem sehr, sehr viel Kraft gekostet hat. Er überquerte die Ziellinie als Elfter.

Max Bittl, ein neues Gesicht im RCG Trikot. Am Donnerstag konnte er erstmals eine Lizenz in seinen Händen halten. Daher war er sehr aufgeregt und musste in diesem schwierig zu fahrenden Rennen erkennen, dass die Rennerfahrung neben seiner Kondition einen wesentlichen Bestandteil des Erfolges darstellt. Max ging im Rennen alle Tempowechsel mit, musste deshalb bei der Tempoverschärfung 8 km vor Ende abreißen lassen und rollte geschlagen ins Ziel.

Anna Knauer wollte nach dem Erfolg beim MTB-CC unbedingt an den Start. Die stärksten Konkurrentinnen waren in Köln auf der Bahn. Bereits nach vier von 49 Kilometern wurde ihr aber die Fahrweise im Feld zu langsam. Anna steigerte das Tempo an der ersten Steigung. Als keine der anderen folgte, entschloss sie sich das Rennen alleine zu gestalten. Anna fuhr das Rennen als Einzelzeitfahren und gewann am Ende mit 13 Minuten Vorsprung.

Für Walter Köbler wiederholte sich der Rennverlauf vom Vorjahr. Lange in der Führung, ständig am Arbeiten. Auf den letzten Metern zum Ziel noch übersprintet und mit Platz drei noch aufs Treppchen geklettert. Walter hat auf jeden Fall den Jungen gezeigt, wie ein Rennen zu fahren ist.



16.07.2010 bis 18.07.2010 Deutsche Meisterschaft Cross Country Lizenz- u. Hobbyklassen in Bad Salzdetfurth

Deutsche Meisterschaft Mountainbike - Cross-Country

Bad Salzdetfurth - Niedersachsen, Auf einer besonders schweren Mountainbikestrecke wollte Anna ihre Allround-Fähgkeiten unter Beweis stellen. Ohne ein Rennen auf dem Mountainbike im Jahre 2010, wagte sie sich gegen die deutsche Elite anzutreten. Dass dies kein Zuckerschlecken wird, musste sie bereits bei der technischen Disziplin, dem Slalom, feststellen. Im Training beherrschte sie die Strecke sehr gut, wollte aber in den Wertungsläufen zuviel und stürzte zweimal in der selben Kurve. Platz 18 vor dem entscheidenden Rundstreckenrennen. Am Samstag wollte sie dennoch beweisen, dass sie den Anforderungen gewachsen ist. Bereits vom Start weg kämpfte sie sich aus ihrer hinteren Startreihe so weit nach vorne, dass sie mit mit denTop in die Single-Trails einbiegen konnte. Platz um Platz machte sie gut und ging auf Platz zwei in die nächste Runde. In der zweiten Runde stürzte die vor ihr liegende Lena Putz. Am Boden liegen stieß sie ihr Fahrrad so unglücklich gegen Anna´s Rad, dass Anna ebenfalls über den Lenker zu Boden stürzte. Leider verlor sie dadurch den Anschluss an die Spitze. Anna konnte zwar nocheinmal auf die spätere Zweite Veronika Brüchle auffahren. Gegen die in der Abfahrt zur Zeit Beste Jugendfahrerin hatte sie jedoch keine Chance. Trotzdem ließ sie sich nicht entmutigen, kämpfte weiter und platzierte sich auf einem großartigen vierten Rang. Deutsche Meisterin wurde Camilla Kranzusch (Team Mountain Heroes) vor Veronika Brüchle (TSV Niederstaufen) und Lena Putz.



07.07.2010 bis 11.07.2010 Deutsche Meisterschaften Bahn 2010 für Männer, Frauen und Nachwuchs

Souveräner Sieg in der Einerverfolgung über 2000 Meter

Auf dem Betonring in Cottbus distanzierte die Schernfelderin die Konkurrenz in 2:39:451 Minuten bereits im Vorlauf deutlich. Sie qualifizierte sich mit weit mehr als zwei Sekunden Vorsprung für das Finale. Enger ging es um den zweiten Platz im Finale zu - eine tausendstel Sekunde verschaffte Anna´s bayerischer Teamkollegin Gudrun Stock (2:42:161 Minuten) den Einzug in den entscheidenden Lauf um die Deutsche Meisterschaft.
Das Finale war dann eine Demonstration. Fast vier Sekunden früher als ihre Konkurrentin überquerte die Fahrerin vom RC Germania Weißenburg die Ziellinie. "Ich habe gesehen, dass die andere Uhr noch gelaufen ist, da habe ich gewusst, ich hab´s geschafft" berichtete Anna freudestrahlend.
Bemerkenswert ist diese Leistung, da Anna die Bahn in Cottbus vor dem Wettkampf nur zu einer Trainingsrunde am selben Tag getestet hatte und sie dieses Jahr erst das dritte Mal zu einem Wettkampf auf der Bahn angetreten war.

Besondere Beachtung schenkte ihr der Vizepräsident Leistungssport d. BDR und ehmalige Spitzenfahrer Günther Schabl: "Das war eine ganz tolle Leistung. Solche Pflänzchen muss man gießen, damit sie weiter wachsen können!" Schabl suchte mit Anna das Gespräch, um sie auch in Zukunft für Bahnwettkämpfe zu motivieren.

Im Punktefahren am Sonntag konnte Anna mit Platz sechs eine weitere tolle Platzierung erreichen. Gegen die Spezialistinnen in dieser Disziplin punktete sie in vier von sechs Wertungsrunden.

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19.06.2010 bis 20.06.2010 Deutsche Meisterschaften 1er-Straße Nachwuchs

Anna Knauer mit hervorragendem 5. Platz bei den
Deutschen Nachwuchs-Straßenmeisterschaften in Bundenthal

"Am Sonntag den 20.06.2010 wurde im Dahner Felsenland, nahe der französischen Grenze, die Deutsche Meisterschaft des Nachwuchses ausgefahren. Die verlief, entgegen der letzten beiden Jahre, über eine lange, unrhytmisch zu fahrenden Steigung. Für die weibliche Jugend war die 11,8 km lange Runde fünf mal zu durchfahren, sie hatten dabei insgesamt ca. 1250 Höhenmeter zu überwinden. Nicht nur die Deutsche Meisterschaft im Sinn, sondern auch die erneute Nominierung für den BDR-Kader und Einladung zum Ländervergleich, fuhr Anna von Beginn an, unter den Augen des Bundestrainers H. Mühlfriedel, aktiv. Sie diktierte das Tempo, konnte aber keinen entscheidenden Vorteil für sich herausfahren. Das Hauptfeld verkleinerte sich zwar von Runde zu Runde, aber alle Favoritinnen auf den Sieg hielten dagegen. In der langen Abfahrt wechselte die Führung, aber an ein Ausreißversuch war nicht möglich. So kämpften alle in der letzten Runde über den Berg um keine Vorstöße mehr zuzulassen. Zwölf Fahrerinnen bogen auf die 1200 Meter lange Zielgerade ein. Bis wenige Meter vor dem Ziel konnte sich keine Fahrerin absetzen. Nebeneinander überrollten sie die Ziellinie. Ann-Leonie Wiechmann (Hildesheim) konnte ihre Sprintstärke ausspielen und gewann knapp vor Claudia Paul und Sarah Scharbach. Anna verließen am Ende die Kräfte, konnte aber mit Platz fünf wieder ein hervorragendes Ergebnis erzielen.

 













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13.06.2010 John Degenkolb gewinnt Deutsche U23-Meisterschaft in Erfurt

Degenkolb ist Deutscher Meister

Kaum ein Jahr vergeht, ohne dass John Degenkolb einen großen Titel sammelt. Am vergangenen Wochenende hat der Radsportler die Deutsche Meisterschaft der U23 im Straßenfahren gewonnen. Mit seinem neuerlichen riesigen Erfolg hat Degenkolb nicht nur bei seiner Familie in Hundsdorf (Gemeinde Ettenstatt) großen Jubel ausgelöst, sondern auch beim RC Germania Weißenburg, aus dem er hervorgegangen ist.
Im Vorjahr musste sich Degenkolb bei der Deutschen Straßen-DM noch mit Rang zwei und der Vizemeisterschaft begnügen. Jetzt machte er aus Silber Gold und erweiterte seine ohnehin schon umfangreiche Medaillensammlung. Mehrere deutsche Titel quer durch die Altersklassen stehen genauso in seiner Erfolgsstatistik wie Siege in der Bundesliga (Junioren und U23) und bei internationalen Rundfahrten sowie Spitzenplätze bei Weltmeisterschaften: 2007 wurde Degenkolb Zweiter bei der WM im Einzelzeitfahren der Junioren, 2008 folgte Rang drei bei der U23-Straßen-WM. Vielleicht kommen ja heuer Gold und der Weltmeistertitel hinzu . . .
Doch erst einmal steht beim Kapitän des Thüringer Energie-Teams die Freude über den Sieg bei der "Deutschen" in Erfurt im Vordergrund. Gerade durch das Heimspiel beim Radklassiker "Rund um die Hainleite" stand Degenkolbs Rennstall besonderes im Fokus. Der 21-Jährige krönte seine zuletzt starken Leistungen mit einem Soloritt auf den letzten zwei von fünf Schlussrunden und kam zu einem umjubelten Sieg. Degenkolb hatte nach 185 Kilometern in einer Zeit von 4:37:31 Stunden sechs Sekunden Vorsprung auf Michel Koch (Cottbus)
"Wir haben heute alles daran gesetzt zu gewinnen", sagte der Meister und lenkte den Blick gleich auf das Thüringer Team: "Die Mannschaft hat toll gearbeitet. Wir mussten heute alles allein machen, weil wir als Lokalmatadoren besonders unter Beobachtung standen. Ich bin super dankbar und glücklich über diesen Sieg", freute sich der frischgebackene Champion, der nach wie vor den Kontakt zu seinen Radsportfreunden der Germania hält.
Wie so oft fuhr John Degenkolb ein cleveres Rennen. Als die letzten Ausreißer zwei Runden vor Schluss abgefangen waren, attackierte Degenkolb und konnte schließlich selbst nicht mehr eingeholt werden. Danach schlüpfte er ins Meistertrikot mit Team-Aufdruck, das Teammanager Jörg Werner heimlich organisiert hatte. Im Vorjahr hatte er es noch umsonst dabei gehabt. Diesmal verheimlichte Werner seine Aktion, weil Sportler ja nicht selten abergläubisch sind.

 













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03.06.2010 Oberdietfurt

Oberdietfurt - 03.Juni - 11° C - Dauerregen"

In der Wasserschlacht von Oberdietfurt haben sich Maximilian Schwarz und Anna Knauer hervorragend "freigeschwommen". Bei Dauerregen hat sich Max erneut nach vorne abgesetzt. Zusammen mit Julian Franz haben beide die Flucht nach vorne ergriffen und fünf von 14 Runden ihren Stempel aufgedrückt. Nicht nur das Feld, sondern auch der bissige Wind auf der Gegengeraden machte den Fluchtversuch zunichte. Ausgepowert hielt sich Max bis zum Ende des Rennens im Feld und durfte nach Zieldurchfahrt ein besonderes Lob entgegennehmen: "Du bist ein gutes Rennen gefahren" lobte LV Trainer Uwe Messerschmidt das aktive Rennen von Max.
Anna konnte über die gesamte Renndistanz das Renntempo der männlichen Jugend gut halten und sprintete am Ende noch um einen Platz unter den Top 5. Dass sie damit die oberste Stufe der Wertung der weiblichen Jugend erklimmen durfte war damit sichergestellt.
Ernst Knauer wollte den Jungen nicht nachstehen und holte sich im Rennen der Senioren ebenfalls eine kalte Dusche ab. Am Ende Rang 10.

 









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30.05.2010 Jugendkriterium Fürstenfeldbruck im Rahmen der Bayernrundfahrt

Maximilian Schwarz vor den Profis auf dem Siegerpodest

Mit offensiver Fahrweise an seinem Geburtstag zum Erfolg

Maximilian Schwarz hat beim Jugendkriterium in Fürstenfeldbruck mit Platz drei einen hervorragenden Erfolg eingefahren. Bevor die Profis der Bayernrundfahrt ihre letzte Etappe unter dem selben Zielbogen beendeten, kämpfte der Nachwuchs um Punkte. Maximilian Schwarz vom RC Germania Weißenburg begann das Rennen mit einer Alleinfahrt um den Sprintern im Feld keine Chance zu bieten, ihre Stärken bei der Punktvergabe auszuspielen. Zwei Runden a´ 1,2 Kilometer konnte er sich vor dem Feld behaupten, bevor die Verfolger, angeführt von Nationalfahrer Tim Reske, aufschließen konnten. Sofort nach dem Zusammenschluss griff Maximilian Friesinger an und konnte mit beherzter Alleinfahrt die erste Wertung und fünf Punkte für sich entscheiden. Maximilian ließ sich nicht entmutigen und machte sich auf die Verfolgung. Zusammen mit Fabian Schormeier attackierten sie erfolgreich und konnten zum Führenden aufschließen. Sich der Chance auf eine erfolgreiche Flucht machten die drei gemeinsame Sache, wechselten klug die Führung und konnten sich so die Punkte bei den Wertungen teilen. Das Feld war sich in der Nachführarbeit nicht einig. Mehrere Fahrer versuchten ihr Glück immer wieder auf eigene Faust, konnten sich aber nicht entscheidend absetzen. So konnten Max und seine Partner Runde um Runde den Vorsprung ausbauen. Nicht einmal der Bayerische Meister im Straßenrennen (Julian Schulze) mit dem stärksten Nachwuchsfahrer der TMP-Tour (Florian Nowak) mit dem Dritten der Bayer. Meisterschaft (Dario Rapps) konnten die Ausreißer stellen.
Nach 24 von 30 Runden war der Triumpf perfekt – Maximilian Schwarz fuhr von hinten wieder in das Hauptfeld hinein und besiegelte so die Überrundung und 20 Zusatzpunkte. Damit war der Platz auf dem Podest sicher und die Hauptakteure des Rennens durften sich vor riesiger Zuschauerkulisse auf der Bühne, auf dem eine Stunde später die Sieger der Bayernrundfahrt ausgezeichnet wurden, feiern lassen.




















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28.05.2010 Mannschaftszeitfahren in Hilpoltstein

Mannschaftszeitfahren über 84 km in Hilpoltstein.


Am Start waren 26 Männermannschaften und 4 Damenmannschaften.
Ergebnisse unter fun-race.org nachzulesen.
Unsere Teilnehmer vom RCG waren:
Oberhuber/ Wörlein/ Köbler/
als Gastfahrer: Sörgel / Michaelsen / Helfenberger
Wir hatten nur 2mal trainiert und hatten nur 3 Zeitfahrmaschinen,
trotzdem waren wir alle zufrieden mit dem 13. Platz insgesamt.









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14.05.2010 bis 16.05.2010 TMP Jugend Tour - Kleine Friedensfahrt

Debüt im Nationaltrikot mit zwei Etappensiegen für Anna Knauer
Internationale Rundfahrt in Thüringen und zwei Bayerische Meistertitel

Im Rahmen der internationalen "Kleinen Friedensfahrt" in Bad Langensalza/Thüringen durfte Anna Knauer erstmals das Nationaltrikot überstreifen. Anna stellte sich der Herausforderung, sich nicht nur farblich gegenüber den anderen Starterinnen abzuheben, und startete beim Prolog explosiv. Auf der Runde durch das Betriebsgelände des Hauptsponsors diktierte sie das Rennen und punktete bei jeder Wertung. Sie konnte es sich sogar leisten, in der Schlusswertung einer Mannschaftskollegin Ann-Leonie Wiechmann den Vortritt zu lassen, damit diese ebenfalls einen Platz auf dem Siegerpodest einnehmen konnte. Das Gelbe Trikot der Führenden eroberte Anna somit souverän.
Beim Bergzeitfahren am zweiten Wettkampftag konnte Anna mit fünf Sekunden Vorsprung vor Madeleine Ortmüller (LV Hessen) und Carolin Happke (LV Niedersachsen) die Führungsposition ausbauen. Am Nachmittag beim Rundstreckenrennen startete das Feld geschlossen. Dass es nicht einfach wird, die Führung zu verteidigen musste Anna bereits zur ersten Sprintwertung feststellen. Den Ausreißversuch von Jenifer Jurisch (Brandenburgischer RV) konterte sie souverän und überquerte als zweite die Ziellinie. Ständige Aufmerksamkeit, aggressive Fahrweise des Niederländischen Teams und Ausreißversuche kosteten Anna zunehmend Kraft. In der letzten Bergpassage musste sie der Kälte und dem Rennverlauf Tribut zollen und brach ein. Anna musste die Spitzengruppe ziehen lassen und kämpfte sich alleine über die letzten zwei Kilometer.
Den Verlust der Führung, eine herbe Niederlage eingesteckt zu haben und die sachliche Kritik durch die Trainer war nicht einfach zu verarbeiten.
Mit Wut im Bauch startete Anna am Sonntag in Bad Langensalza zur Etappe durch die historische Innenstadt. 10 Runden, 21 Kilometer davon auf groben Pflastersteinen und viele Ecken. Gleich nach dem Start enteilte Anna Knauer dem Feld, konnte die erste Runde alleine fahren, bevor sie durch Jennifer Jurisch eingeholt wurde. Mit ihr zusammen konnte sie das Gelbe Trikot unter Druck setzen. Vier harte Runden dauerte es, bis das Feld gemeinsam die Flucht der beiden beendete. In den folgenden Runden konnte Anna alle Ausreißversuche anderer Fahrerinnen mitgehen und somit eine frühzeitige Entscheidung gegen die aussichtsreich platzierten Mannschaftskolleginnen verhindern. Siegerin der Etappe und gleichzeitig Gesamtsiegerin wurde Carolin Happke (LV Niedersachsen). Anna beendete das Rennen mit Rang zehn. Lob aus dem Trainerstab erhielt Anna für ihre engagierte Fahrweise. "Lieber nach vorne sterben, als hinten verlieren" war der Kommentar aus den Reihen der Trainer. Auch die positiven Kritiken und namentlichen Nennungen in den Berichten über die Kleine Friedensfahrt zeugen von einer gelungenen Premiere in den Farben Schwarz-Rot-Gold.

































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01.05.2010 und 02.05.2010 Main-Spessart-Rundfahrt in Karbach - Bayerische Meisterschaft

Zwei Bayerische Titel nach Weißenburg
Anna Knauer wiederholt Double aus dem vergangenen Jahr

Mit zufriedenen Gesichtern machten sich am Sonntag die Weißenburger Radler auf den Heimweg.
Marius Bürlein, Manuel Kress, Maximilian Schwarz und Anna Knauer konnten sich mit guten Ergebnissen in Szene setzen. Walter Köbler verfehlte wie im letzten Jahr nur ganz knapp das Podium und belegte Platz vier.

Bei den Zeitfahrmeisterschaften errang Anna Knauer nach souveräner Leistung auf unrhytmisch zu fahrender Strecke mit mehr als 30 Sekunden Vorsprung auf die Zweite Lisa Lechner (RSLC Rosenheim) und die Dritte Ramona Weiß (RSG Augsburg) den Bayerischen Meistertitel im Einzelzeitfahren. Maximilian Schwarz erkämpfte sich in der stark besetzten Altersklasse U17 männlich einen grandiosen sechsten Platz. Zuvor konnte Manuel Kress im bezirksübergreifenden 4er-Team in der Klasse U15 mit der drittbesten Zeit über die Ziellinie fahren. Bemerkenswert ist dabei, dass dieses Team erstmals an der Startlinie in dieser Formation in ein Zeitfahren gestartet ist.

Am Sonntag wurde auf der Strecke der traditionellen Main-Spessart-Rundfahrt in Karbach die Bayer. Meisterschaft auf der Straße ausgefahren. Mit vorheriger Absprache wollte Anna Knauer mit Gudrun Stock (RC Die Schwalben München) im Zweikampf die Meisterschaft austragen. Gudrun hatte das Einzelzeitfahren am Samstag nicht bestritten, um endlich einen Titelkampf für sich zu entscheiden. Wie geplant überraschten sie das Starterfeld bereits am ersten langen Anstieg nach einem halben Kilometer. Ohne den anderen eine Chance zu bieten fuhren sie in kürzester Zeit einen Vorsprung von 40 Sekunden heraus. Auf den nächsten 48 Kilometern bauten sie diesen gemeinsam auf viereinhalb Minuten aus. Die letzten Kilometer nutzten sie, um sich gegenseitig zu belauern und mit kleinen Antritten zu testen. Nebeneinander flogen sie durch die letzte S-Kurve auf die Zielgerade und überquerten parallel die Ziellinie. Erst 30 Minuten später, nach Auswertung der Zielfilme, wurde Anna Knauer als offizielle Siegerin der Bayerischen Meisterschaft benannt.

Maximilian Schwarz konnte nach dem Erfolg am Vortag ohne Druck starten. Bereits in der ersten Runde enteilte ein Fahrer und konnte sich weit vom unentschlossenen Hauptfeld absetzen. Max, der eine Sprintentscheidung vermeiden wollte, suchte bei mehreren Ausreißversuchen Partner, die mit ihm die Verfolgung aufnehmen. In der vorletzten Runde musste er diese Versuche einstellen, da Julian Schulze (Sturmvögel München) mit einem starken Antritt das ganze Feld überraschte und mit großartiger Leistung ungefährdet die Bayer. Meisterschaft für sich entschied. Max Schwarz beendete das Rennen im zersplitterten Hauptfeld. In den Spurt um Platz zwei und drei konnte er nicht eingreifen.

Manuel Kress vom Vortagesergebnis motiviert fuhr bei der U15 mit in der Führungsgruppe. Hier konnte sich keiner der Fahrer einen Vorteil verschaffen, so dass geschlossen in die letzte Kurve vor dem eingebogen wurde. Bei den Positionskämpfen kam Manuel ins Bankett und erreichte am im Sprint noch einen guten neunten Platz.

Marius Bürlein startete in der Klasse U13. Die für die Kleinen lange Strecke mit extremen Steigungen war an diesem Tag der größte Gegner. Gemeinsam näherten sich dem Ziel und machten im Sprint dem Bayerischen Meister aus. Marius belegte einen für ihn guten neunten Platz.

Walter Köbler war wie immer an der Entscheidung beteiligt und musste sich im Spurt leider mit dem undankbaren vierten Platz begnügen.



















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18.04.2010 BDR Radbundesligarennen in Günzach für Frauen und Juniorinnen u. BDR-Sichtungsrennen U17 m/w

Sieg für Anna Knauer beim Bundessichtungsrennen in Schweinlang

Anna Knauer und Maximilian Schwarz waren am vergangenen Wochenende für das Bundessichtungsrennen in Schweinlang, Allgäu, nominiert.

Zum ersten bundesweiten Vergleich trafen sich die besten Fahrer(innen) im Voralpenland. Bei 1° Celsius startete das Feld bereits um 09°° Uhr. Auf der schweren Strecke, sie zeichnet sich durch enge Straßen und mehrere Steigungen von mehr als 10 Prozent aus, waren von allen Landesverbänden die Besten am Start. Bereits nach zwei Kilometern kam es im Rennen der männlichen Jugend zu einem Massensturz. Die Sturzfolgen von Max machten ein Einholen des Feldes unmöglich. In der sechsten Runde musste er das mit großen Hoffnungen gestartete Rennen beenden.

Nicht nur Anna Knauer begann das Rennen mit großem Respekt sondern auch die Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet.

Die ersten Runden waren geprägt von gegenseitiger Begutachtung. Keine der Fahrerinnen wollte bereits am Anfang zu viele Kräfte auf der schwierigen Strecke investieren.
Stets in der Spitze fahrend, konnte Anna Knauer auf dieser engen Strecke das Feld kontrollieren und sich in die siebenköpfigen Spitzengruppe einreihen. Gemeinsam hielten sie ihren Vorsprung vor dem durch einen schweren Sturz zersplitterten Hauptfeld. Am berüchtigten Zielanstieg über 2 Kilometer wurde lange taktiert. Im steilsten Abschnitt eröffnete Anna zusammen mit ihrer Teamkollegin im Bayernkader, Gudrun Stock (RC Die Schwalben München), den Sprint. 350 Meter, 12 Prozent Steigung. Mit einer halben Radlänge vor Carolin Happke (PV-Triathlon Witten) stemmte Anna ihr Rad jubelnd über die Ziellinie.

Fotos: Klaus Görig-RC Allgäu und Ernst Knauer RCG

































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11.04.2010 Aichacher-Frühjahrsstraßenpreis, 13. Austragung - BRV-Sichtungsrennen 2010

Anna Knauer gewinnt erstes Rennen in Aichach

Die Fahrer des RC Germania Weißenburg präsentieren sich zum Saisonauftakt in hervorragender Form.

Manuel Kress wurde neu in den Kader Bayern berufen und zum Trainingslager nach Südtirol eingeladen. Dabei hat er sich, laut Landesverbandstrainer Hans Schleicher, für zukünftige Einsätze empfohlen. Maximilian Schwarz bestätigte seine bisherigen starken Leistungen und sicherte sich auf der Bahn in Frankfurt/Oder einen hervorragenden sechsten Platz.

Beim Frühjahrsklassiker in Aichach bei Augsburg fuhren die Fahrer des RCG immer auf Tuchfühlung zur Spitze. Maximilian Schwarz setzte sich in der letzten Runde der selektiven Strecke an einer Steigung ab. Diesen Vorsprung konnte er leider im weiteren Rennverlauf nicht halten und musste im Schlusssprint dem kräftezehrenden Ausreißversuch Tribut zollen. Andreas Obermeier stürzte in der zweiten Runde in einer Kurve und konnte die entstandene Lücke zum Hauptfeld nicht mehr schließen.

Anna Knauer startete in einem großen Feld, in dem die weibliche Jugend, Juniorinnen und die Elite der Frauen zusammengefasst wurden. Nachdem Katharina Alberti, ehem. Profi-Fahrerin vom Team Cervelo und Stefanie Degle, Team Stuttgart weggefahren waren stellte das restliche Team Stuttgart die Tempoarbeit ein. Dies kam den im Feld befindlichen Anna Knauer entgegen. Die ersten beiden Plätze waren somit vergeben und das Feld kam geschlossen auf die ansteigende 500 Meter lange Zielgerade. Gut positioniert hinter dem Zug der Stuttgarter ließ sich Anna Knauer bis 150 Meter vor dem Ziel im Windschatten ziehen. Hier zog sie rechts an den Bundesligafahrerinnen Badmann und Schweizer vorbei. Mit riesigem Vorsprung gewinnt Anna Knauer den Spurt des Hauptfeldes, siegt somit überlegen in der Wertung der U17w und platziert sich auf Rang drei in der Ergebnisliste der Elite Frauen.

Für Maximilan Schwarz und Anna Knauer ist die Vorbereitung auf das erste Bundessichtungsrennen in Günzach am kommenden Wochenende somit bestens gelungen.

 



















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28.03.2010 37. Schwarzbräu-Straßenpreis in Zusmarshausen 2010 - Eröffnungsrennen der Bayerischen Radsportsaison 2010

Bei 8° und Nieselregen In Zusmarshausen ging es für die U17 in das erste Rennen.
Für Andreas Obermeier war es das erste Lizenzrennen . Gernot Schwarz zeigte ihm vor dem Rennen
noch die kritischen Punkte auf der Strecke, Max half beim Warmfahren. Max startete zum ersten mal
in der U17, Streckenlänge 54 Km.
Das Rennen blieb trotz nasser Strecke sturzfrei. Max konnte konnte sich am Ende des Führungsfeldes
halten und kam sichtlich zufrieden als 25. ins Ziel. Andreas fand bei den Verfolgern eine Gruppe
in seinem Tempo und wurde am Ende ca. 50. bei 75 Startern.
Er war vom Rennen sehr begeistert und wird sicher noch öfter starten.



















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30.01.2010 Einrad-Weltmeisterschaft in Wellington / Neuseeland

Doppelweltmeister auf dem Einrad

Was haben Wellington und Weißenburg gemeinsam?


Einen Weltmeister!


Genauer gesagt den 26-jährigen Andreas Hemmeter vom RC Germania Weißenburg. Der Mittelfranke wurde in der neuseeländischen Haupt- und Hafenstadt zwei-facher Champion im Einradfahren seiner Altersklasse.
Andreas Hemmeter ist ein echter Könner und Künstler auf einem Rad. Die Zugspitze ist er auf seinem Einrad schon heruntergefahren, seine Vorführung vergangenen Sommer beim Landkreislauf-Jubiläum war eine spektakuläre Stuntshow.
Und auch seine sportlichen Erfolge sprechen für sich.
Im Jahr 2009 war er Deutscher Meister und Vizeeuropameister und qualifizierte sich für die Weltmeisterschaft in Neuseeland, wo er jetzt in zwei Disziplinen – «Downhill» und «Trial» – den Titelgewinn bejubeln konnte. Keine Frage: Diese Goldmedaillen waren das absolute Highlight seiner bisherigen Laufbahn. «Da könnt’ was gehen» Hemmeter verband die Teilnahme an der WM mit einem mehrwöchigen Aufenthalt in Neuseeland, von dem er jetzt zurückgekehrt ist.
Zuerst reiste er rund drei Wochen mit Fahrrad, Auto und auch manchmal mit seinem Einrad durch das Land am anderen Ende der Welt. Dabei lernte er Land und Leute kennen, war begeistert von der Naturschönheit des Inselstaates sowie von der Freundlichkeit und Offenheit, mit denen ihm die Menschen begegneten. «Das Land ist einfach traumhaft. Alles ist viel farbiger als bei uns. Die Menschen haben mich sehr gut aufgenommen und waren sehr hilfsbereit», so Andreas Hemmeter.

Doch «Dresi», wie der junge Weißenburger von vielen genannt wird, wollte ja noch mehr von Neuseeland als nur reisen. In und um den Austragungsort Wellington, wo er bei einer ihm bekannten Familie lebte, absolvierte er eine intensive Vorbereitung auf die WM. Täglich trainierte er im Wald, fuhr die Strecken ab und bereitete sich auf seine beiden Spezialdisziplinen «Downhill» und «Trial» vor. «Ich habe mich noch mal richtig verbessert, fühlte mich mich von Tag zu Tag besser und dachte mir, da könnt’ was gehen», erzählt Hemmeter. Und damit sollte der eher zurückhaltende Sportler, der beruflich als Gruppenleiter in den Weißenburger Werkstätten der Lebenshilfe arbeitet, auch recht behalten.

Bereits einen Tag nach der Eröffnungsfeier mit allen 20 teilnehmenden Nationen und einer feierlichen Zeremonie gewann Andreas seinen ersten Titel in seiner Alterklasse im «Hochsprung». Mit 1,01 Metern Sprunghöhe ließ er alle Kontrahenten seines Alters hinter sich. Gesamtsieger wurde der Amerikaner Max Schulze, der mit 1,15 Metern die restliche Konkurrenz deklassierte. Der Amerikaner sollte es auch sein, der beim Trail-Parcours fast alle der 58 Hindernisse bewältigte und somit auch diese Disziplin für sich entschied. Hatte der Weißenburger seine Chancen in diesem Bereich zuvor als «eher schlecht» eingeschätzt und mit einem Platz unter den besten zehn geliebäugelt, so sollte er sich auch hier unterschätzen. Mit 48 bewältigten Hindernissen verfehlte er nur um ein Hindernis den Platz auf dem Podest. Zwei bewältigte Schwierigkeiten mehr hätten sogar zum zweiten Rang gereicht, den schließlich ein weiterer Deutscher (Lutz Eichholz) belegte. Am darauffolgenden Tag sollte aber noch einmal die Stunde des ursprünglich aus dem Mountainbike-Bereich kommenden Einradfahrers schlagen. Zuerst im Cross-Country mit der siebtschnellsten Zeit und dann im eigentlichen Downhill-Lauf zeigte er seine Stärke und gewann erneut den Weltmeister-Titel in seiner Altersklasse. Mit 2:11 Minuten fuhr er sich über Stock und Stein auch in der Gesamtwertung auf den dritten Platz und konnte sich schon zum zweiten Mal groß feiern lassen.

Die Euro steht vor der Tür.

Die Weltmeisterschaft war für Andreas Hemmeter nicht nur der bislang größte sportliche Erfolg, sondern auch eine ganz besondere Erfahrung. «Viel davon habe ich auch meinen Sponsoren und Unterstützern – Terra X, der Stadt Weißenburg, dem Einradgeschäft Municycle.com sowie meinem Verein, dem RC Germania Weißenburg – zu verdanken», unterstreicht Hemmeter, der neben dem Radsport das Klettern als zweites großes Hobby mit Leidenschaft betreibt.

Lange Zeit zum Verschnaufen bleibt ihm nach seiner Rückkehr aus dem Inselstaat im südlichen Pazifik nicht. «Dresi» Hemmeter wird Mitte Februar bereits bei der Europameisterschaft in Köln in den Sattel steigen. Auch zur nächsten Weltmeisterschaft wird der Weg nicht ganz so weit sein wie zuletzt ins 23500 Kilometer entfernte Neuseeland.


Die WM 2011 findet nämlich in Italien statt.

Dort will der Weißenburger ebenso wie bei der nahen EM an seine jüngsten Erfolge anküpfen.





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09.01.2010 Deutsche Meisterschaft im Cross in Magstadt

Maximilian Schwarz bei der DM im Cross in Magstadt

Max Schwarz war am 9.1.2010 bei der Deutschen Meisterschaft im Cross in Magstadt am Start.
Er wurde bei seinem 2. Crossrennen 33. Es war eine "übelst" schwere Strecke
mit 20 cm Neuschnee . Da der führende 2 Min Vorsprung auf das Feld hatte,
wurde Max nach der 3. Runde wegen Überrundungsgefahr aus dem Rennen
genommen. Max ,Familie und Betreuer sind froh,dass er sich so wacker geschlagen
hat und verletzungsfrei in die neue Saison starten kann.


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22.11.09 Crossrennen in Strullendorf

Maximilian Schwarz beim Crossrennen in Strullendorf

Max Schwarz wurde bei seinem ersten Crossrennen am 22.11.09 in Strullendorf 4. der bayerischen Meisterschaft.
Er trat im Gegensatz zu seinem Konkurrenten mit dem Mountainbike an.

Dieses Handicap kompensierte er durch Kraft und Ausdauer.

Das Ergebnis hat Max so motiviert, dass er auch bei der Deutschen Meisterschaft starten möchte.



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